Vita
 
geb. 1958 in Aachen
Ausbildung als Bibliothekarin
Studium Kunsttherapie in Köln
Studium Kulturpädagogik, Alanus Hochschule
Seit 1987 freischaffende Künstlerin
Dozententätigkeit

Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland
Kontinuierliche Zusammenarbeit mit Galerien
 

Felder
 
Felder sind Natur, aber vom Menschen bearbeitet. die Malerei von Mechthild Seck schafft Felder
aus Farbe, Licht und Zeit. Farbfelder gibt es auch in der Kunst; sie müssen nicht immer monochrom sein.
Mechthild Secks Bilder sind inwendig voller Licht. Sie malt mit Kalkül, das Traumhafte, Schwebende will erarbeitet
werden. Das Licht malt mit, der Faktor Zeit spielt eine wichtige Rolle, weil diese Bilder sich in der "Zeitdrift"
entwickeln. So wirken die Jahrenzeiten, auch innerlich, an diesen Feldern mit; Ihre Malerei ist nicht expressiv im
landläufigen Sinne, sondern eher meditativ. "Kunst machen hat für mich etwas mit dem Formulieren eines
Bewusstseins, mit dem Vorgang von Bewusstwerdung zu tun". Offenkundig geht es der Künstlerin um
schöpferisches Sehen, um vertiefte Wahrnehmung der Natur um uns und in uns. Die Farbe führt dabei ihr
eigenes Leben, erzeugt kolorierte Auflösungsprozesse, imaginiert mittels der Fleckentechnik Zerfall, Abblätterndes, Aufschimmerndes. Diese Felder beleben sich, wenn wir sie anblicken. Denn Natur will unseren Augen sich zeigen.
Dr. Horst Dieter Rauh, Aachen
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